Aktuelles

Erweiterte Berufsfindung und Arbeitserprobung (EBA) nun auch am Standort Berlin-Charlottenburg

Am 27.08.18 wird die erste EBA-Gruppe in der Geschäftsstelle Charlottenburg im Epiphanienweg 1 starten.

Eine Anmeldung zur Maßnahme sollten Sie mit den Reha-Beratern und Reha-Beraterinnen Ihres Trägers der beruflichen Rehabilitation besprechen. Nur von dieser Seite können Sie verbindlich angemeldet werden.

Wenn Sie sich näher erkundigen wollen, können Sie die Offene Sprechstunden in Charlottenburg und in Treptow nutzen.

Telefonische Nachfragen sind außerdem in unserer Reha-Verwaltung unter der Telefonnummer 030-30399-741 bei Frau Eichmann oder Frau Werner möglich.

 

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Grundsteinlegung für das neue BTZ Gebäude

 

Grundsteinlegung BTZ Berlin

[Foto: Bernd Lammel]
Bei der Grundsteinlegung: Polier Andreas Gleitsmann, Stefan Wulff von der Otto Wulff Bauunternehmung GmbH, Dr. Reinald Faß, Abteilungsleiter des BTZ Berlin, Rolf Flathmann, stellvertr. Bundesvorsitzender der Lebenshilfe, Ulla Schmidt, MdB, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Claus-Dieter Schmidt, cds Wohnbau GmbH, Alexander Fischer, Staatsekretär für Arbeit und Soziales im Berliner Senat, Stefan Moschko, Vorstandsvorsitzender des Berufsförderungswerks Berlin-Brandenburg  e. V. (zu dem das BTZ Berlin gehört), Christine Braunert-Rümenapf, Berliner Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Monika Haslberger, stellvertr. Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Rona Tietje, Bezirksrätin für Jugend, Wirtschaftsförderung und Soziales in Berlin-Pankow, Andreas Braatz, Geschäftsführer des Berufsförderungswerks Berlin-Brandenburg  e. V. und Oberpolier Torsten Beichert

Das BTZ zieht um!

Am Montag, den 14. Mai 2018 fand die feierliche Grundsteinlegung für den Baustart des neuen Gebäudes im Prenzlauer Berg statt.

Durch die cds und Wulff Wohnbau-Projekt-Thaerstraße GmbH als Bauherr und Verkäufer entstehen zwei moderne, barrierefreie Gebäude am S-Bahnhof „Storkower Straße". Dieses Ensemble ist Teil der Quartiersentwicklung „Mein Prenzlhain“ mit einer Geschossfläche von ca. 42.000 m² für Wohnen und Arbeiten. Davon werden 5.700 m² nach Fertigstellung Ende 2019 dem BTZ Berlin gehören.

Stefan Moschko, Vorstandsvorsitzender des Berufsförderungswerks Berlin-Brandenburg e. V. sagte dazu: „Wir wollen uns auch an diesem Standort als verlässlicher Partner der beruflichen Rehabilitation von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen behaupten und damit die bisherige langjährige und erfolgreiche Arbeit des BTZ in einem neuen Gebäude fortsetzen.“ Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sollen sich eine Perspektive auf eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt erarbeiten, um ihr Leben mit mehr Selbstbestimmung gestalten zu können.

Einer der neuen Nachbarn wird die Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. mit 3.600 m² sein. Direkt nebeneinander werden die Mitarbeitenden beider Institutionen ab November 2019 dann in neuen modernen Räumlichkeiten Hilfen und Dienstleistungen zur Teilhabe organisieren.

 

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2 x Tag der offenen Tür im Oktober im BTZ Berlin

Um nach zum Teil langer Pause in den ersten Arbeitsmarkt zurückzukehren, bedarf es vieler einzelner Schritte.

An unseren Tagen der offenen Tür in Charlottenburg und Treptow am 09. und 11.10.17 besuchten uns Menschen, die sich gerade auf diesen Weg machen. Wir beantworteten Fragen zum Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben und zum weiteren Verlauf der beruflichen Rehabilitation.

 

Vor allem nutzten die Besucher und Besucherinnen aber die Gelegenheit, die Erweiterte Berufsfindung und Arbeitserprobung (EBA) sowie das Berufliche Training (BT) kennenzulernen. Oft ist ein intensiverer Einblick hilfreich, um Ängste und Bedenken vor dem nächsten Schritt abzubauen.

 

Dabei war es im technischen Bereich des beruflichen Trainings besonders hilfreich anhand von aktuellen Projekten mit Trainern und Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen. So konnten sowohl die Perspektiven im technischen Bereich, aber auch der Weg zurück auf den allgemeinen Arbeitsmarkt besprochen werden.

 

Den Flyer der beiden Veranstaltungen können Sie sich auch im Nachhinein unter dem Menüpunkt Downloads ("Flyer_Tag_der_offenen_Tuer_2017.pdf" 177KB) herunterladen.

 

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Berufswege eröffnen – Teilhabe organisieren – Zukunft gestalten

Am Vormittag freuten wir uns über die freundlichen Grußworte von Staatssekretär Alexander Fischer und Sylvia Dünn, der stellvertretenden Geschäftsführerin der deutschen Rentenversicherung Berlin Brandenburg. Beide betonten die Wichtigkeit eines spezifischen Angebots für Menschen mit psychischen Einschränkungen, die auf den ersten Arbeitsmarkt zurückkehren wollen. Dabei ist die regelmäßige Beschäftigung nicht nur als Herausforderung für die Belastbarkeit zu werten, sondern regelmäßige Anforderungen tragen auch zu einer Stabilisierung des gesundheitlichen Zustands bei.

Heiko Kilian von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Beruflichen Trainingszentren (BTZ) stellte in seinem Vortrag anhand der Auswertung von Befragungen dar, dass die Integration in Arbeit oder der Beginn einer Qualifizierung nach einer Hilfe im BTZ für den großen Teil der Teilnehmer erreicht werden kann. Teilnehmer berichteten, dass sich ihr persönliches Wohlbefinden insgesamt gebessert hat.

Am Nachmittag trugen weitere Referenten ihre Gedanken zur Diskussion bei.
So stellte Prof. Dr. Michael Linden von der Forschungsgruppe Psychosomatische Rehabilitation der Charité entgegen der Überlegungen am Morgen, dass psychische Erkrankungen zunähmen, beispielsweise die These auf, dass es diesen Zuwachs nicht gebe. Tatsächlich sinke die Quote der Arbeitsunfähigkeit insgesamt. Dass es mehr Diagnosen aus psychischen Gründen gebe, könne auch positiv im Sinne von größerer Aufmerksamkeit auf Seiten der Ärzte für die Betroffenen gedeutet werden. Er sagte außerdem, dass mit zunehmender Komplexität der täglichen Arbeitsanforderungen zu erwarten steht, dass heute auch leichtere psychische Einschränkungen zu Schwierigkeiten bei der Arbeit führen können.

Im Rahmen beruflicher Rehabilitation ist es wichtig, die Rehabilitanden mit ihren individuellen Bedürfnissen zu sehen, führte Prof. Dr. Thomas Gericke von der Universität Magdeburg vom Lehrstuhl für Soziale Integration und berufliche Rehabilitation aus. Das etablierte System beruflicher Rehabilitation bietet viel Erfahrung und einen sicheren Rahmen. Aber es bestehe auch das Risiko, die Anliegen von Rehabilitanden den bestehenden Hilfen anzupassen. Wünschenswert ist es, individuelle Lösungen gemeinsam mit den Rehabilitanden zu finden.

 

Zu einem ähnlichen Ergebnis gelangte auch die Diskussionsrunde „First train then place – oder andersherum?“. Entscheidend ist weniger die Wirksamkeit einzelner Maßnahmen, denn sowohl berufliches Training als auch Integrationsmaßnahmen haben sich in der Vergangenheit als Erfolg erwiesen, als die Passung des Angebots zu den Bedürfnissen und der Motivation der Teilnehmenden.
Es diskutierten Prof. Dr. Katharina Stengler von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, Walter Krug von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke und Dr. Reinald Faß als stellvertretender Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Beruflichen Trainingszentren. Deutlich wurde auch, dass der Austausch zwischen medizinischer und beruflicher Rehabilitation noch verstärkt werden sollte, um den Übergang von einem System in das nächste für Rehabilitanden zu erleichtern.

Nicht zuletzt rückte der Workshop zur Förderung der Gesundheitskompetenz einen unverzichtbaren Anteil des beruflichen Trainings in den Mittelpunkt und ermöglichte einen Einblick in die praktische Arbeit des BTZ.

Das BTZ wird auch zukünftig ein Forum für den anspruchsvollen fachlichen Austausch bieten, um sich den verändernden Rahmenbedingungen zu stellen und passgenaue Hilfen bereit zu halten.

 

Hier die Präsentation von Herrn Dr. Faß zum Herunterladen:

 

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Neuer Trainingsbetrieb „BüroExpress“ im Beruflichen Training Charlottenburg

Neuer Trainingsbetrieb „BüroExpress“ im Beruflichen Training Charlottenburg!

Aufgrund der hohen Nachfrage erweitern wir in unserer Geschäftsstelle Charlottenburg ab Juni 2017 unser Trainingsangebot um 15 Trainingsplätze im kaufmännischen Bereich.

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Ansprechpartner im Beruflichen Trainingszentrum (BTZ) Berlin

Sie haben Fragen rund um das Thema berufliche Rehabilitation? Sie benötigen Informationen zu laufenden oder auch geplanten Maßnahmen? Wir helfen Ihnen gern weiter!

Berufliches Trainingszentrum (BTZ) Berlin

Elsenstraße 87-96, 12435 Berlin-Treptow
Telefon 030 30399-701
E-Mail:
Ansprechpartnerin: Verena Rieh 

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Erweiterte Berufsfindung und Arbeitserprobung (EBA)

Berufliches Trainingszentrum (BTZ) Berlin
Elsenstraße 87-96, 12435 Berlin-Treptow
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Ansprechpartnerinnen: Anja Eichmann, Dagmar Werner

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Berufliches Training (BT)

Berufliches Trainingszentrum (BTZ) Berlin
Elsenstraße 87-96, 12435 Berlin-Treptow
Telefon 030 30399-714
E-Mail:
Ansprechpartnerinnen: Cathrin Lehmann, Christiane Wissing

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BTZ Berlin, Geschäftsstelle Charlottenburg

Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg e.V.
Epiphanienweg 1, 14059 Berlin-Charlottenburg
Telefon 030 30399-454
E-Mail:
Ansprechpartnerin: Vanessa Dohren

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Offene Sprechstunden

Nutzen Sie die Offenen Sprechstunden, wenn Sie ein persönliches Gespräch zu Ihrem Reha-Weg benötigen.

BTZ Berlin für Erwachsene mit psychischen Einschränkungen, Treptow

Montags von 13:00 bis 15:00 Uhr
entweder für die »Erweiterte Berufsfindung und Arbeitserprobung (EBA)« oder für das »Berufliche Training (BT)«.

BTZ Berlin, Geschäftsstelle Charlottenburg

Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat
von 8:30 bis 10:00 Uhr
für das »Berufliche Training (BT)«.