Erfolgsgeschichten

Hier berichten Teilnehmende des BTZ Berlin über ihre persönlichen Erfolgsgeschichten: den Weg zurück auf den Arbeitsmarkt.

T.U., Administration in einer Arztpraxis, 45 Jahre:

„Nachdem ich meine medizinische Reha beendet hatte, entschied ich mit meinem Psychologen, dass es gut für mich wäre, ein berufliches Training zu absolvieren. Das BTZ half mir (ich bin gelernte Medizinische Fachangestellte-MFA)  einen Einblick in den kaufmännischen Bereich zu bekommen. Ich belegte im BTZ Kurse wie Word, Excel, Power Point und besuchte das Sozialkompetenztraining. Nach nur sechs Monaten im BTZ fand ich nach jahrelanger Suche endlich eine Teilzeitstelle in meinem Wunschberuf  in der Nähe meines Wohnortes.“

C.S., Mitarbeiterin in der Guss-Bearbeitung, 30 Jahre:

„Ich habe eine Ausbildung als Verkäuferin, habe aber in den Jahren vor meiner Erkrankung in der Produktion gearbeitet. Mitte 2016 habe ich im BTZ angefangen. Im Eingangstraining bin ich gut aufgenommen worden. Ich hatte aber meine Zweifel, ob das Training wirklich Sinn macht. Habe aber nicht aufgegeben und durfte dann nach sechs Wochen in den handwerklichen Bereich wechseln. Dort übte ich mich in verschiedenen Fertigkeiten, nahm am PMR-Entspannungstraining teil, hatte einen Mathekurs, Deutschkurs, das Sozialkompetenztraining sowie einen Kurs über gesunde Ernährung.
Mein Jobcoach half mir bei der Recherche zu einem Praktikumsplatz und beim Erstellen meiner Bewerbungsunterlagen. Wir haben auch Bewerbungsgespräche nachgestellt. Nach langer Suche fand ich einen Praktikumsplatz, der mir gefiel. Dort habe ich jetzt eine Festanstellung bekommen.
Danke an das BTZ-Team, das mich in dieser Zeit unterstützt hat".

H. H., Sekretärin im Gesundheitswesen, 43 Jahre:

„Ich begann 2009 mit der erweiterten beruflichen Arbeitsfindung. Pünktlich zur Halbzeit musste ich diese Maßnahme aus gesundheitlichen Gründen abbrechen und zur stationären Reha. Also im Jahr 2010 nach erfolgreicher Reha der nächste Start … Hurra geschafft. Endlich durfte ich ins Berufliche Training. Dies startete 2011 und nach kurzer Zeit … Pause …. wieder zur Reha. In der ganzen Zeit bestand regelmäßiger Kontakt zum Reha-Team. Ich bekam regelmäßig eine Motivationsspritze. 2012 durfte ich wieder antreten zum Abschluss des beruflichen Trainings … dieser brachte auch trotz vieler Holpersteine den erwünschten Erfolg. Es war letztendlich für mich der richtige Weg. Ich hatte viel Unterstützung, viele Gespräche und Hilfe. Nun habe ich wieder den Weg ins berufliche Leben geschafft … vielen Dank dem BTZ und vor allem dem Papiertiger und seinem Team!!!"

O. B., IT-System-Administrator, 51 Jahre:

„Zunächst hatte ich Zweifel, ob ein Berufliches Training für mich das Richtige ist. Anfang 50 und seit einigen Jahren raus aus dem Beruf lassen einem aber per se nicht viele Möglichkeiten. So habe ich mich dann doch darauf eingelassen. Es war für mich nicht ganz einfach; viele neue Menschen um mich herum und fachlich wurde ich nach einer kurzen Schonzeit ganz schön gefordert. Irgendwann habe ich angefangen an mich und an die Möglichkeiten zu glauben, die sich für mich im Beruflichen Training auftaten. Wichtig war, dass ich bei einem Betriebspraktikum so aufgenommen wurde, als wenn ich schon lange zur Belegschaft gehörte. Das hätte ich nicht erwartet. Und ich konnte mit meinem Wissen und meinen Fähigkeiten so überzeugen, dass ich jetzt bei meiner ehemaligen Praktikumsfirma arbeite. Vollzeit. Hätte mir das jemand vor zwei Jahren erzählt, ich hätte es nicht geglaubt. Was ein Jahr Berufliches Training ausmachen kann."

S. H., kaufmännische Sachbearbeiterin, 45 Jahre:

„Ich habe eine kaufmännische Ausbildung und in allen kaufmännischen Bereichen gearbeitet, bevor ich krank und daraufhin berentet wurde. Als dann mein „Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben“ bewilligt wurde, durchlief ich die Arbeits-Erprobung und die medizinisch-berufliche Rehabilitation in Saarbrücken, bevor ich im BTZ mit dem beruflichen Training begann. Hier war ich wunschgemäß in den Abteilungen Verkauf, Personal und Buchhaltung eingesetzt. Ich profitiere heute noch von dem vermittelten Fachwissen und den Kursen, wie zum Beispiel dem Excel-Kurs oder dem sozialen Kompetenztraining.

Bereits im Eingangstraining erfuhr ich sehr viel Lob, Unterstützung und Anerkennung durch die Berufstrainer und Therapeuten und fühlte mich gut aufgehoben. Bei der Suche nach einem Praktikumsplatz und im Anschluss nach einer Festanstellung hatten sie stets ein offenes Ohr für mich und gaben mir positives Feedback. Die Arbeit mit dem Berufscoach und das Nachstellen der Bewerbungsgespräche brachten mir zunehmend mehr Selbstsicherheit und Gelassenheit für meine Vorstellungsgespräche. Er gab mir viele wertvolle Tipps, spornte mich an und hat immer an mich geglaubt und mich motiviert. Auch wenn ein Vorstellungsgespräch nicht den erwünschten Erfolg brachte, wurde ich im BTZ aufgefangen und wir alle verbuchten es als „gute Übung“.

Schließlich fand ich eine Anstellung bei einer großen Versicherung. Heute stehe ich mitten im Berufsleben, bin glücklich, denke gerne an meine Zeit im BTZ zurück und sage: DANKE!!!"

Ansprechpartner im Beruflichen Trainingszentrum (BTZ) Berlin

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Berufliches Trainingszentrum (BTZ) Berlin

Elsenstraße 87-96, 12435 Berlin-Treptow
Telefon 030 30399-701
E-Mail:
Ansprechpartnerin: Verena Rieh 

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Erweiterte Berufsfindung und Arbeitserprobung (EBA), Treptow und Geschäftsstelle Charlottenburg

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Berufliches Training (BT), Treptow

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Berufliches Training (BT), Geschäftsstelle Charlottenburg

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Offene Sprechstunden

Nutzen Sie die Offenen Sprechstunden, wenn Sie ein persönliches Gespräch zu Ihrem Reha-Weg benötigen.

BTZ Berlin für Erwachsene mit psychischen Einschränkungen, Treptow

Montags von 13:00 bis 15:00 Uhr
entweder für die »Erweiterte Berufsfindung und Arbeitserprobung (EBA)« oder für das »Berufliche Training (BT)«.

BTZ Berlin, Geschäftsstelle Charlottenburg

Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat
von 8:30 bis 10:00 Uhr
für das »Berufliche Training (BT)«.